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20 neue „Staatlich geprüfte Techniker“ aus Bebra

Seit vielen Jahren beklagt die Industrie den Mangel an hochqualifiziertem Personal. Die Beruflichen Schulen Bebra leisten in diesem Rahmen mit dem Fortbildungsangebot der „Fachschule für Technik“ einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft. Auch in diesem Sommer konnten zwanzig Studierende, unter ihnen zwei Frauen, nach erfolgreicher Abschlussprüfung das Zertifikat zum „Staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Maschinentechnik, Schwerpunkt Allgemeiner Maschinenbau“ entgegennehmen. Vier Jahre lang drückten sie – neben ihrer Berufstätigkeit – zweimal in der Woche abends und samstags die Schulbank, um sich nach abgeschlossener Berufsausbildung höher zu qualifizieren. Neben dem theoretischen Fachunterricht standen eine umfangreiche Projektarbeiten und weitere Qualifizierungen wie der REFA-Grundschein oder die Ausbildereignungsprüfung an.

„Das Ganze war eine Kraftanstrengung für sie, ihre Angehörigen und Freunde, abends und samstags am Unterricht teilzunehmen und parallel zu lernen, ihren Beruf auszuüben und sich um ihre Familien und Freunde zu kümmern“, würdigte Reiner Marth, der stellvertretende Schulleiter der Beruflichen Schulen Bebra, die Leistungen der ehemaligen Studierenden. Auch Bürgermeister Hassl unterstrich die Bedeutung dieser Ausbildung für die Region und wünschte sich, dass möglichst viele Absolventen der heimischen Wirtschaft erhalten bleiben mögen.
Auch der Festredner Patrick Opel, Bereichsleiter bei Continental Automotive in Bebra, sprach seinen allerhöchsten Respekt und Hochachtung zur erbrachten Leistung der Technikerinnen und Techniker aus. Er baute seine Festansprache in der Anlehnung an die Struktur der Vorgehensweise beim Bearbeiten der Abschlussarbeiten und der umfangreichen Projektaufgaben der Studierenden auf: „Problemdefinition, Hypothese, Lösungsansatz, Beweis und Fazit - das sind grundlegend die Dinge, mit denen Sie sich auch in Zukunft beschäftigen werden. Mit den hier erworbenen Fähigkeiten werden Sie in Zukunft ihre Aufgaben und Herausforderungen strukturierter, fehlerfreier und auch schneller lösen können.“ Mit Blick auf den Fachkräftemangel gab er den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg, dieses als Chance zu sehen und sich für die Generation einzubringen und die Zukunft mit zu gestalten. „Techniker stellen das Bindeglied zwischen Ingenieur und Facharbeiter dar. Sie sind nicht nur Schnittstellen und Übersetzer, sondern ganz bewusst Techniker mit theoretischen Hintergrundkenntnissen, praktischer Erfahrung und Umsetzungsgabe!